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Wie wird Cannabis konsumiert?

Wie wird Cannabis konsumiert?

Kurz gesagt: Cannabis kann auf unterschiedliche Weise konsumiert werden – und die gewählte Form kann maßgeblich beeinflussen, wie schnell und wie lange die Wirkung einsetzt. Im medizinischen Bereich kommen vor allem das Verdampfen von Cannabisblüten (Inhalation per Vaporizer), die orale Einnahme von Extrakten, Tropfen oder Kapseln sowie standardisierte Arzneimittel wie Mundsprays zum Einsatz; hinzu kommen äußerlich angewendete Cremes oder Salben mit Cannabinoiden. Welche Form von medizinischem Cannabis geeignet ist, entscheidet die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt individuell. Im Freizeitbereich sind vor allem das Rauchen von Cannabis, das Vaporisieren sowie sogenannte Edibles verbreitet.

Cannabis-Einnahme: Methoden für Patienten

Seit einigen Jahren können Ärzt:innen in Deutschland Cannabis auf Rezept unter bestimmten Voraussetzungen verordnen. Dabei stehen unterschiedliche Darreichungsformen zur Verfügung. Welche medizinischen Cannabisprodukte gewählt werden, hängt von Diagnose, Therapieziel und individueller Verträglichkeit ab.

Die Entscheidung darüber trifft die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt. Sie oder er wägt ab, welche Anwendungsform im konkreten Fall medizinisch sinnvoll erscheint, berücksichtigt Vorerkrankungen, mögliche Wechselwirkungen und die Lebenssituation der Patientin oder des Patienten.

Verdampfen von medizinischen Cannabisblüten

Medizinische Cannabisblüten sind die getrockneten, unverarbeiteten Blüten der Cannabispflanze. Sie enthalten eine Vielzahl pharmakologisch aktiver Substanzen, insbesondere die Cannabinoide THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol), die im therapeutischen Kontext gezielt eingesetzt werden.

Im Rahmen einer ärztlich begleiteten Therapie können solche Blüten verordnet werden. Anders als im Freizeitgebrauch werden sie in der medizinischen Anwendung in der Regel nicht geraucht. Stattdessen erfolgt die Einnahme über einen Vaporizer. Dabei werden die Blüten erhitzt, sodass die Wirkstoffe verdampfen, ohne dass es zu einer Verbrennung des Pflanzenmaterials kommt.

Durch diese Form der Inhalation gelangen die Cannabinoide rasch in den Blutkreislauf. Die Wirkung kann innerhalb weniger Minuten einsetzen und mehrere Stunden anhalten.[1]

Orale Einnahme: Medizinische Cannabisextrakte und Cannabiskapseln

In der Cannabistherapie werden neben Blüten häufig Cannabisextrakte und Cannabiskapseln eingesetzt. Diese Zubereitungen enthalten definierte Mengen an Wirkstoffen wie THC und CBD, die auf das körpereigene Endocannabinoid-System wirken. Manche Präparate sind als Vollspektrumextrakte angelegt und enthalten zusätzlich Terpene und Flavonoide. Ob deren Zusammenspiel – häufig als „Entourage-Effekt“ bezeichnet – die Wirkung beeinflusst, wird weiterhin wissenschaftlich untersucht.

Die Einnahme erfolgt meist als Tropfen oder Kapseln. Tropfen können unter die Zunge gegeben oder geschluckt werden. Kapseln enthalten THC oft in Kombination mit einem Trägeröl und ermöglichen eine genaue, alltagstaugliche Dosierung.

Da die Aufnahme über den Verdauungstrakt erfolgt, kann die Wirkung verzögert einsetzen – häufig nach 30 bis 60 Minuten.[2] Sie kann dafür mehrere Stunden anhalten. Zeitpunkt und Intensität variieren jedoch individuell.

Standardisierte Cannabis-Arzneimittel

Neben Blüten, Extrakten und Kapseln stehen auch zugelassene, standardisierte Cannabis-Arzneimittel zur Verfügung. Sie enthalten klar definierte Wirkstoffmengen und werden gezielt für bestimmte Indikationen eingesetzt.

  • Sativex: Ein Beispiel ist Sativex, ein Mundspray, das insbesondere bei Multipler Sklerose zur Behandlung von Spastiken eingesetzt wird. Die Wirkstoffe werden über die Mundschleimhaut aufgenommen. Die Dosierung erfolgt über eine festgelegte Anzahl von Sprühstößen und lässt sich dadurch vergleichsweise genau steuern.
  • Canemes: Ebenfalls zugelassen ist Canemes. Das Präparat enthält den Wirkstoff Nabilon und wird bei schwerer Übelkeit und Erbrechen im Rahmen einer Chemotherapie verschrieben, wenn andere Therapien nicht ausreichend wirksam sind. Die Einnahme erfolgt in Kapselform über den Verdauungstrakt.
  • Dronabinol: Darüber hinaus kann Dronabinol verordnet werden. Es wird in Apotheken individuell hergestellt, meist als ölige Tropfen. Je nach Anwendung erfolgt die Aufnahme über die Mundschleimhaut oder über den Magen-Darm-Trakt.

Allen diesen Arzneimitteln ist gemeinsam, dass sie standardisiert sind: Die Menge der Wirkstoffe und die Dosierung sind genau festgelegt. Dadurch lässt sich die Behandlung besser planen und steuern als zum Beispiel bei Cannabisblüten, deren Wirkstoffgehalt schwanken kann.

Topische Anwendungen: Medizinische Cannabiscremes

Neben der Einnahme über Lunge oder Verdauungstrakt werden Cannabinoide auch äußerlich angewendet. Sogenannte topische Präparate – also Cannabis-Cremes, -Salben oder -Gele – enthalten Wirkstoffe wie CBD (Cannabidiol), CBG oder PEA (Palmitoylethanolamid) und werden direkt auf die Haut aufgetragen.

Erste wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass bestimmte Cannabinoide Juckreiz, Entzündungen und Störungen der Hautbarriere positiv beeinflussen könnten. Diskutiert wird ihr Einsatz etwa bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis. Für manche Betroffene können solche Präparate eine ergänzende Option darstellen, insbesondere wenn sie kortisonhaltige Produkte nur eingeschränkt verwenden möchten.[2,3,4]

Im Unterschied zu oral eingenommenen oder inhalierten Produkten wirken topische Cannabinoide lokal. Sie entfalten ihre Effekte vor allem an der behandelten Hautstelle und gelangen in der Regel nicht in relevanten Mengen in den Blutkreislauf. Dadurch unterscheiden sich mögliche Wirkung und Nebenwirkungen deutlich.

Unser Tipp: mehr zum Thema erfährst du in unserem Ratgeber-Artikel zu Cannabis und Neurodermitis.

Cannabis-Konsum in der Freizeit

Außerhalb einer ärztlich begleiteten Therapie stehen beim Cannabiskonsum andere Motive im Vordergrund – etwa Entspannung, Neugier oder soziale Erfahrungen. Die biologischen Mechanismen bleiben jedoch dieselben: Entscheidend ist, auf welchem Weg die Wirkstoffe in den Körper gelangen.

Cannabis rauchen

Die verbreitetste Form ist das Rauchen eines "Joints". Dabei werden meistens Cannabisblüten zerkleinert und in Papier gedreht, teilweise mit Tabak vermischt. Das enthaltene THC wird über die Lunge aufgenommen und gelangt rasch in den Blutkreislauf. Entsprechend kann die Wirkung oft schon nach wenigen Minuten einsetzen und einige Stunden anhalten.

Wie bei jeder Form der Verbrennung entstehen dabei jedoch Begleitstoffe, die die Atemwege belasten können. Dieser Aspekt ist gesundheitlich relevant, unabhängig von der individuellen Bewertung des Konsums.

Cannabis inhalieren

Eine Alternative ist das Vaporisieren. Hierbei wird das Pflanzenmaterial mit einem Vaporizer erhitzt, ohne dass es zu einer klassischen Verbrennung kommt. Die Wirkstoffe verdampfen und werden inhaliert.

Der Wirkungseintritt ist ähnlich schnell wie beim Rauchen. Viele Konsumierende schätzen diese Methode, weil Temperatur und Menge technisch reguliert werden können und sich die Anwendung dadurch kontrollierbarer anfühlen kann.

Edibles

Eine andere Dynamik zeigt sich bei sogenannten Edibles – also Lebensmitteln wie Cannabutter, Keksen oder Süßwaren, denen Cannabis zugesetzt wurde. In diesem Fall erfolgt die Aufnahme über den Verdauungstrakt.

Für den Freizeitkonsum sind solche Produkte in Deutschland derzeit nicht legal – weder der Verkauf noch die eigene Herstellung von Edibles ist erlaubt.

Die Wirkung kann deutlich verzögert einsetzen, häufig erst nach 30 Minuten oder später. Dafür kann sie länger anhalten als bei inhalativen Formen. Gerade diese zeitliche Verschiebung macht es mitunter schwieriger, die Intensität im Voraus einzuschätzen – insbesondere für Personen ohne Konsumerfahrung.

Cannabis konsumieren: Was sagt die Forschung zu verschiedenen Formen?

Eine aktuelle US-Studie aus 2025 hat untersucht, ob es einen Unterschied macht, wie Cannabis in der Freizeit konsumiert wird. Dafür wurden junge Erwachsene (18–25 Jahre) in vier Gruppen eingeteilt: diejenigen, die vor allem rauchen, diejenigen, die vor allem THC-Konzentrate vapen, diejenigen, die hauptsächlich Edibles essen, und eine Gruppe, die mehrere Formen mischt.[5]

Das Ergebnis ist weniger eindeutig, als man vielleicht denkt.

Menschen, die überwiegend Edibles konsumierten, nutzten Cannabis insgesamt seltener und berichteten auch über weniger Probleme. Aber: Das lag offenbar vor allem daran, dass sie weniger oft konsumierten – nicht unbedingt daran, dass Edibles an sich „harmloser“ sind.

Hochkonzentrierte THC-Produkte: Hinweise auf ein erhöhtes Risiko

Anders sah es bei Personen aus, die vor allem hochkonzentrierte THC-Produkte im Vape nutzten. Bei ihnen stieg die Konsumhäufigkeit im Laufe des Untersuchungszeitraums an, und sie berichteten häufiger von Problemen im Zusammenhang mit Cannabis. Eine mögliche Erklärung: Konzentrate enthalten deutlich mehr THC als klassisches Pflanzenmaterial.

Überraschend war ein weiterer Befund: Wer mehrere Konsumformen am selben Tag nutzte, hatte nicht automatisch mehr Probleme. Allerdings war diese Gruppe klein – daher sind die Aussagen hier vorsichtig zu interpretieren.

Die zentrale Erkenntnis der Studie lautet: Entscheidend ist nicht nur die Konsumform, sondern vor allem, wie häufig Cannabiskonsum stattfindet – und wie hoch der THC-Gehalt in den gewählten Cannabisprodukten ist.

Die Konsumform macht einen Unterschied – aber nicht allein

Cannabis ist kein einheitliches Produkt, sondern wird in sehr unterschiedlichen Formen konsumiert – mit jeweils eigener Wirkungsdynamik. Ob Blüten verdampft, Extrakte geschluckt, standardisierte Arzneimittel angewendet oder Cannabis im Freizeitkontext geraucht oder gevaped wird: Die Art der Aufnahme beeinflusst, wie schnell die Wirkung einsetzt, wie lange sie anhält und wie gut sie steuerbar ist. Im medizinischen Bereich steht eine ärztlich begleitete, individuell angepasste Anwendung im Vordergrund.

Im Freizeitbereich spielen dagegen Konsumhäufigkeit, THC-Gehalt und persönliche Erfahrung eine größere Rolle. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass insbesondere hochkonzentrierte THC-Produkte mit einem erhöhten Risiko für problematische Entwicklungen verbunden sein können, während die Konsumform allein wenig aussagt, wenn man die Häufigkeit außer Acht lässt. Entscheidend ist daher nicht nur das „Was“, sondern vor allem das „Wie oft“ und „Wie stark“.

FAQ

Wie nehme ich medizinische Cannabisblüten ein?

Medizinische Cannabisblüten werden in der Regel nicht geraucht, sondern mit einem Vaporizer verdampft. Dabei werden die getrockneten Blüten auf eine kontrollierte Temperatur erhitzt, sodass die Wirkstoffe wie THC und CBD verdampfen, ohne dass es zu einer Verbrennung kommt. Der entstehende Dampf wird inhaliert, wodurch die Wirkung meist innerhalb weniger Minuten einsetzt und einige Stunden anhalten kann. Die genaue Dosierung und Anwendung legt die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt individuell fest.

In welcher Form ist der Konsum von Cannabis besonders riskant?

Ein generelles „am riskantesten“ lässt sich nicht eindeutig festlegen, da Risiken stark von Dosis, Häufigkeit und individueller Veranlagung abhängen. Hinweise aus einer US-Studie deuten jedoch darauf hin, dass das überwiegende Vapen von hochkonzentrierten THC-Produkten mit mehr cannabisbezogenen Problemen und einer Zunahme der Konsumhäufigkeit verbunden sein kann.[5] Zudem birgt das Rauchen durch die Verbrennung zusätzliche Belastungen für die Atemwege, während Edibles wegen ihres verzögerten Wirkungseintritts leichter falsch eingeschätzt werden können. Entscheidend ist daher weniger die Form allein als der THC-Gehalt und wie häufig konsumiert wird.

Ist der Konsum von Cannabis gesund?

Cannabis ist per se kein gesundheitsförderndes Mittel. Medizinisch kann es bei bestimmten Erkrankungen sinnvoll eingesetzt werden – unter ärztlicher Begleitung. Für gesunde Menschen bringt Freizeitkonsum keinen gesundheitlichen Nutzen und kann je nach Dosis und Häufigkeit unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen.

Was ist die gesündeste Art, Cannabis zu Rauchen?

Streng genommen gibt es keine „gesunde“ Art zu rauchen, da bei jeder Verbrennung Schadstoffe entstehen, die die Atemwege belasten. Wenn es um eine vergleichsweise risikoärmere Form geht, gilt das Verdampfen mit einem Vaporizer als schonender, weil dabei keine Verbrennung stattfindet und weniger Schadstoffe entstehen. Ganz ohne Risiko ist jedoch auch diese Form nicht.

Unser Tipp: Mehr zum Thema findest du in unserem Ratgeber-Artikel "Medizinisches Cannabis vaporisieren".


Was kann man statt Tabak in Joints tun?

Viele mischen Cannabis mit Tabak, um es besser brennbar zu machen – gesundheitlich unproblematisch ist das jedoch nicht, da Nikotin abhängig macht und die Atemwege zusätzlich belastet. Wer auf Tabak verzichten möchte, kann Cannabis pur verwenden oder auf sogenannte Kräutermischungen (also Tabakersatz) zurückgreifen. Wichtig ist jedoch: Auch ohne Tabak entstehen beim Rauchen durch die Verbrennung Schadstoffe. Eine Alternative ohne Verbrennung ist das Verdampfen mit einem Vaporizer.

Ist es möglich, Cannabis zu essen?

Ja, grundsätzlich kann Cannabis auch oral konsumiert werden – etwa in Form von sogenannten Edibles wie Keksen oder Süßwaren, denen Cannabis zugesetzt wurde.

Sind Edibles stärker als Joints?

Edibles wirken nicht unbedingt „stärker“, aber oft anders und länger. Während ein Joint meist innerhalb weniger Minuten wirkt und die Effekte nach einigen Stunden abklingen, setzt die Wirkung von Edibles verzögert ein – häufig erst nach 30 Minuten oder später – und kann deutlich länger anhalten. Weil der Effekt so spät eintritt, kommt es vor, dass Menschen zu früh nachlegen und mehr essen, obwohl die erste Dosis noch nicht vollständig wirkt. Das kann zu unangenehm intensiven Effekten führen. Wie stark Cannabis wirkt, hängt letztlich vor allem von der Dosis und dem THC-Gehalt ab – nicht allein von der Konsumform.

Quellen

[1] Jaspers, I., & Love, C. A. (2023). Weed, sex and influenza. ERJ Open Research, 9(6), 00619-2023.

[2] Schlienz, N. J., Spindle, T. R., Cone, E. J., Herrmann, E. S., Bigelow, G. E., Mitchell, J. M., Flegel, R., LoDico, C., & Vandrey, R. (2020). Pharmacodynamic dose effects of oral cannabis ingestion in healthy adults who infrequently use cannabis. Drug and Alcohol Dependence, 211, 107969.

[3] Yoo, E. H., & Lee, J. H. (2023). Cannabinoids and their receptors in skin diseases. International Journal of Molecular Sciences, 24(22), 16523.

[4] Sivesind, T. E., Maghfour, J., Rietcheck, H., Kamel, K., Malik, A. S., & Dellavalle, R. P. (2022). Cannabinoids for the treatment of dermatologic conditions. JID Innovations, 2(2), 100095.

[5] Dyar, C., Green, E., & Rhew, I. C. (2025). Modes of cannabis use, frequency of use, and cannabis use problems: A latent profile analysis of modes of cannabis use. Addictive Behaviors, 164, 108285.



Häufige Fragen

Ist es schlimm, wenn man Antibiotika nimmt und raucht?

Rauchen während einer Antibiotikatherapie kann die Genesung beeinträchtigen, da es das Immunsystem schwächt und den Heilungsprozess verlangsamt. Besonders bei Atemwegsinfektionen belastet das Rauchen die Lunge zusätzlich und verschlimmert die Symptome. Obwohl es keine direkten Hinweise gibt, dass Rauchen die Wirksamkeit von Antibiotika beeinflusst, kann es indirekt den Erfolg der Behandlung verringern. Es ist daher ratsam, das Rauchen während der Einnahme von Antibiotika zu vermeiden, um den Heilungsprozess nicht zu behindern. Unabhängig davon soll an dieser Stelle angemerkt sein, dass im medizinischen Kontext ausdrücklich das Verdampfen von Cannabis mittels geeigneter Verdampfer empfohlen wird.

Ist Cannabis entzündungsfördernd?

Cannabis hat vorwiegend entzündungshemmende Eigenschaften, insbesondere durch die Cannabinoide CBD und THC, die häufig zur Behandlung entzündlicher Erkrankungen eingesetzt werden. In seltenen Fällen, insbesondere bei hohen THC-Dosen, kann Cannabis jedoch auch entzündungsfördernd wirken. Die Wirkung hängt stark von der Dosis und der individuellen Reaktion ab.

Wie lange dauert es, bis THC wirkt?

Erfahrungsberichte zeigen, dass die Zeit, bis THC seine Wirkung entfaltet, stark von der Konsumform abhängt. Beim Rauchen oder Verdampfen wird oft berichtet, dass die Wirkung innerhalb weniger Minuten einsetzt, da das THC direkt über die Lunge in den Blutkreislauf gelangt. Beim Konsum von THC-haltigen Lebensmitteln, sogenannten Edibles, berichten Nutzer hingegen von einer deutlich längeren Dauer – meist zwischen 30 Minuten und 2 Stunden. Dies liegt daran, dass das THC zunächst über den Verdauungstrakt aufgenommen und in der Leber umgewandelt wird. Die genaue Zeit bis zum Wirkungseintritt variiert jedoch nach Angaben vieler Konsumenten je nach Stoffwechsel, Dosis und Konsumform.

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