„Es ist mittlerweile wie Wein." So beschrieb Basketball-Superstar Kevin Durant 2023 gegenüber BBC, wie selbstverständlich Cannabis in der NBA konsumiert wird. Mittlerweile hat die Liga ihr Cannabis-Verbot aufgehoben. [1] Und auch abseits des Profisports rückt das Thema näher: Cannabis ist in Deutschland teilweise legalisiert, und immer mehr Menschen fragen sich, wie "Kiffen" und Training eigentlich zusammenpassen. Hilft ein Joint bei der Erholung? Macht THC Sportler:innen langsamer oder pusht es sie? Und wird THC durch Sport schneller abgebaut?
Dieser Artikel sortiert die Fakten – verständlich erklärt und mit Studien belegt. Denn beim Thema Cannabis und Sport kursieren viele Halbwahrheiten.
Kurz gesagt: THC und Sport passen schlecht zusammen – die Forschung zeigt keine oder eher negative Effekte auf Ausdauer und Kraft, dazu Belastungen für Herz-Kreislauf und Koordination. CBD ist der interessantere Kandidat, vor allem für Schlaf, Schmerzlinderung und Regeneration, doch die Beweise sind noch vorläufig. Und wer Wettkämpfe bestreitet, sollte wissen: THC steht weiterhin auf der Dopingliste, egal was in Deutschland legal ist.
Cannabis im Sport: Wie verbreitet ist der Konsum wirklich?
Cannabis ist nach Alkohol die am zweithäufigsten konsumierte Freizeitsubstanz der Welt – und Sportler:innen sind da keine Ausnahme. Eine große Auswertung von elf Studien mit über 46.000 Athlet:innen kam zu dem Ergebnis, dass rund 23 Prozent im vergangenen Jahr in irgendeiner Form Cannabis konsumiert hatten. [2] Interessant dabei: Viele tun das nicht nur zur Entspannung, sondern in der Hoffnung, ihre Leistung oder ihre Regeneration zu verbessern. [2]
Ob dieser Effekt tatsächlich eintritt, ist eine ganz andere Frage. Und genau hier lohnt der genaue Blick auf die Forschung.
THC und CBD – zwei sehr unterschiedliche Wirkstoffe
Wer über Cannabis und Sport spricht, muss zuerst zwei Dinge auseinanderhalten. Die Cannabis-Pflanze enthält über 100 verschiedene Cannabinoide, doch zwei stehen im Mittelpunkt: THC und CBD. [2]
Man kann sich die beiden wie zwei Geschwister mit sehr unterschiedlichem Charakter vorstellen. THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol) ist der Wirkstoff, der das typische Cannabis-High auslöst. Er dockt direkt an bestimmte Schaltstellen im Körper an und verändert Wahrnehmung, Stimmung und Herzschlag. [2] CBD (Cannabidiol) dagegen ist der ruhige Bruder: Es wirkt nicht berauschend, macht also nicht „high", und beeinflusst den Körper auf eine viel subtilere Weise. [2]
Dieser Unterschied ist entscheidend – für die Wirkung im Sport, für die Regeneration und ganz besonders für die Dopingregeln, wie wir später sehen werden.
Das Endocannabinoid-System einfach erklärt
Warum wirkt Cannabis überhaupt auf unseren Körper? Weil wir ein körpereigenes System besitzen, das genau auf solche Stoffe reagiert: das Endocannabinoid-System.
Man kann es sich wie ein internes Funknetz vorstellen. Überall im Körper – im Gehirn, in den Nerven, im Herz-Kreislauf-System, in der Muskulatur – sitzen kleine „Empfänger", die Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2. [3] Unser Körper stellt sogar seine eigenen, cannabisähnlichen Botenstoffe her. Der bekannteste heißt Anandamid – der Name leitet sich vom Sanskrit-Wort für „Glückseligkeit" ab. [3] Dieses System hilft, Schmerz, Stimmung, Appetit und Stress zu regulieren.
Wenn THC in den Körper gelangt, klinkt es sich in genau dieses Netzwerk ein und übersteuert es gewissermaßen. Das erklärt unter anderem, warum die Cannabis-Wirkung so unterschiedlich ausfallen kann.
Der „Runner's High": Macht uns Sport von Natur aus ein bisschen high?
Viele Ausdauersportler:innen kennen das Gefühl: Nach einem langen Lauf breitet sich plötzlich eine Art Euphorie aus, Schmerzen und Ängste treten in den Hintergrund. Dieses Phänomen heißt „Runner's High". Lange glaubte man, Endorphine seien dafür verantwortlich. Doch diese Erklärung hat einen Haken: Beim Sport steigt vor allem der Endorphin-Spiegel im Blut – und diese Endorphine aus dem Blut sind zu groß, um die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden und ins Gehirn zu gelangen. Der beim Laufen gemessene Anstieg im Blut kann das Hochgefühl im Kopf also gar nicht erklären. [4]
Die spannende Entdeckung: Verantwortlich ist offenbar das Endocannabinoid-System. In einer vielbeachteten Studie an Mäusen zeigten Forschende, dass der Runner's High von den Cannabinoid-Rezeptoren abhängt. Blockierte man diese Rezeptoren, blieben nach dem Laufen sowohl die geringere Ängstlichkeit als auch die schmerzlindernde Wirkung aus. [4] Anders als Endorphine kann der körpereigene Botenstoff Anandamid nämlich problemlos ins Gehirn gelangen. [4]
Beim Menschen ist das Bild noch nicht vollständig bewiesen, aber die Belege verdichten sich: Eine systematische Übersichtsarbeit fand, dass in 14 von 17 Studien der Spiegel körpereigener Cannabinoide nach akuter Bewegung anstieg. [5] Salopp gesagt: Sport kann uns tatsächlich auf ganz natürliche Weise ein Stück weit „high" machen – ganz ohne einen "Joint".
Ein Blick auf Leistung und Ausdauer: So wirkt sich Cannabis auf den Sport aus
Jetzt zur Kernfrage: Hilft Cannabis der sportlichen Leistung – oder schadet es ihr? Hier ist die Studienlage überraschend eindeutig, auch wenn sie insgesamt noch dünn ist.
Eine kontrollierte Studie ließ Teilnehmende ein 20-minütiges Rad-Zeitfahren absolvieren – einmal nach dem Konsum von THC-haltigem Cannabis, einmal nach reinem CBD und einmal ohne alles. Das Ergebnis: Mit THC im Körper sank die durchschnittliche Leistung deutlich, und zwar völlig unabhängig davon, ob das Cannabis geraucht oder verdampft wurde. [6] Schon bei moderater Belastung trieb THC außerdem den Herzschlag in die Höhe. [6] Reines CBD hatte dagegen keinen messbaren Einfluss auf die Leistung. [6]
Das passt zum Gesamtbild der Forschung. Übersichtsarbeiten kommen zu dem Schluss, dass Cannabis und THC die Leistung bei Kraft- und Ausdaueraktivitäten entweder gar nicht oder eher negativ beeinflussen. [2] Eine weitere, wenn auch sehr kleine Untersuchung fand, dass Cannabiskonsum die Koordination, die Reaktionszeit und die Ausdauerkapazität verschlechtern und das Herz-Kreislauf-System stärker belasten kann. [7]
Ist THC schädlich für Sportlerinnen und Sportler?
Für die reine Verbesserung der Leistungsfähigkeit spricht wenig für THC und einiges dagegen. Die Belastung des Herz-Kreislauf-Systems, die eingeschränkte Koordination und die langsamere Reaktionszeit sind im Wettkampf klare Nachteile. [6, 7] Manche Athlet:innen berichten zwar von weniger Nervosität oder besserem Fokus – doch diese subjektiv empfundenen Vorteile werden von den messbaren Nachteilen für Motorik und Kreislauf überschattet. [7]
Ein wichtiger Hinweis: Die Forschung zu Cannabis im Sport steckt noch in den Kinderschuhen. Belastbare Studien an echten Athlet:innen fehlen weitgehend, weil die strenge Regulierung von Cannabis die Forschung jahrzehntelang erschwert hat. [2] Was wir wissen, deutet aber nicht auf einen Leistungsvorteil hin.
Cannabis und Regeneration: CBD könnte bei der Erholung helfen
Während THC im Wettkampf eher bremst, richtet sich das Interesse bei der Regeneration vor allem auf CBD. Und hier gibt es tatsächlich vielversprechende Ansätze – auch wenn man vorsichtig bleiben muss.
CBD hat in Untersuchungen entzündungshemmende, schmerzlindernde und angstlösende Eigenschaften gezeigt und könnte den Schlaf verbessern. [3] Guter Schlaf ist einer der wichtigsten Faktoren für die Regeneration nach dem Training überhaupt, und mehrere Arbeiten sehen hier ein Potenzial von CBD. [8] Ein Großteil dieser Belege stammt allerdings aus Tierversuchen oder aus Studien mit Nicht-Sportlern – gut kontrollierte Studien direkt an Athlet:innen fehlen auch hier noch. [3]
Es gibt aber erste Untersuchungen am Menschen. In einer Studie der Deutschen Sporthochschule Köln nahmen gut trainierte Teilnehmende nach einem intensiven Krafttraining CBD ein. Das Ergebnis: kleine, aber messbare Effekte auf Muskelschäden und auf die Erholung der Kniebeugen-Leistung nach 72 Stunden. [9] Die Forschenden betonen jedoch ausdrücklich, dass es mehr Daten braucht, bevor man CBD klar als regenerationsförderndes Mittel bezeichnen kann. [9] Ist Cannabis also gut für die Regeneration? CBD ist ein hoffnungsvoller Kandidat. Die Beweislage ist aber noch vorläufig.
Hat THC oder CBD Einfluss auf den Muskelaufbau?
Hier kommt eine überraschende Kehrseite ins Spiel. Gerade weil CBD Entzündungen dämpfen kann, könnte es dem Muskelaufbau sogar im Weg stehen. Denn die Entzündungsreaktion nach dem Training ist kein reiner Schaden. Sie ist ein wichtiges Signal, das den Muskel zum Wachsen und Anpassen anregt. [3] Von entzündungshemmenden Schmerzmitteln wie Ibuprofen weiß man, dass sie diese Trainingsanpassung abschwächen können. Wirkt CBD über ähnliche Wege, wäre es denkbar, dass es die Vorteile des Trainings teilweise mindert – bewiesen ist das aber nicht. [3] Für THC wiederum gibt es keine Belege, dass es den Muskelaufbau fördert.
Interessant ist eine aktuelle Studie an Mäusen: Dort verbesserte CBD die Ausdauerleistung und regte in den Muskeln die Bildung neuer Kraftwerke (Mitochondrien) sowie ausdauerorientierter Muskelfasern an – teilweise vermittelt über das Darmmikrobiom. [10] Ob sich diese Effekte auf den Menschen übertragen lassen, ist allerdings noch offen.
Cannabis nach dem Sport: Kann ich nach dem Training konsumieren?
Für Freizeitsportler:innen ohne Wettkampfambitionen ist Cannabis nach dem Sport in Deutschland seit der Teillegalisierung grundsätzlich eine private Entscheidung. Viele nutzen es zum Entspannen, gegen Muskelkater oder um leichter abzuschalten – und der Gedanke dahinter (Entspannung, besserer Schlaf) ist nicht völlig aus der Luft gegriffen, wie die Hinweise zu CBD zeigen. [8]
Zwei Dinge sollte man aber im Kopf behalten. Erstens: Für die reine Regeneration ist die Beweislage dünn, und THC belastet Kreislauf und Koordination. [6, 7] Zweitens – und das ist der entscheidende Punkt für alle, die Wettkämpfe bestreiten: Für den Leistungssport gelten völlig andere Regeln.
Vielleicht auch spannend für dich? Unser Artikel zum Thema "Cannabis & Abnehmen".
THC, Fettgewebe und Sport: Wird THC durch Sport schneller abgebaut?
Ein hartnäckiger Mythos besagt, man könne THC durch Sport „ausschwitzen" oder schneller abbauen. Die Wahrheit ist fast das Gegenteil.
THC ist fettliebend und lagert sich im Fettgewebe des Körpers ein. [2] Wenn beim Sport Fett abgebaut wird (Lipolyse), kann dabei gespeichertes THC wieder ins Blut freigesetzt werden – die THC-Werte im Blut und Urin können nach intensiver, fettverbrennender Bewegung also sogar kurzzeitig ansteigen statt zu sinken. [2] Sport baut THC somit nicht schneller ab, sondern kann es vorübergehend erneut in Umlauf bringen.
Für die Praxis relevant ist eine weitere Studie mit chronischen Cannabis-Konsumierenden: Ein 45-minütiges Training mittlerer Intensität und sogar 24 Stunden Nahrungsentzug führten zu keinen wesentlichen Veränderungen der Cannabinoid-Werte in Blut oder Urin. [11] Das bedeutet: Wer hofft, sich mit einer Trainingseinheit „sauber" zu joggen, wird enttäuscht. Cannabinoide bleiben nach dem Konsum bis zu mehreren Wochen im Urin nachweisbar. [12]
Unser Tipp: Mehr zum Thema findest du in unserem Ratgeber-Artikel "THC-Abbau & THC-Rechner: So lange bleibt Cannabis im Körper".
Cannabis, Doping und die Welt Anti-Doping Agentur
Für Wettkampfsportler:innen ist die rechtliche Lage klar geregelt – und die Teillegalisierung in Deutschland ändert daran nichts. [12]
Nach dem Regelwerk der Welt Anti-Doping Agentur (WADA) sind Cannabinoide im Wettkampf verboten und dürfen bei einer Wettkampfkontrolle nicht nachgewiesen werden – selbst wenn der Konsum außerhalb des Wettkampfs erfolgte. [12] THC steht also auf der Dopingliste. Die einzige erlaubte Ausnahme ist CBD. [12] Das wurde im Gegensatz zu THC nicht von der WADA verboten. [3]
Um unbeabsichtigte Verstöße – etwa durch Passivrauchen – zu reduzieren, hat die WADA einen Grenzwert festgelegt: Eine Wettkampfprobe gilt erst ab mehr als 150 ng/ml Carboxy-THC (dem Hauptabbauprodukt von THC) im Urin als positiv. [12] Wer kurz vor oder im Wettkampf aktiv konsumiert oder chronisch kifft, hat trotzdem ein hohes Risiko, positiv getestet zu werden. [12]
Wichtig zu wissen: Auch CBD- und Hanf-Produkte sind für Wettkampfsportler nicht ohne Risiko. Ihr tatsächlicher THC-Gehalt lässt sich kaum überprüfen, und selbst eine unbeabsichtigte Aufnahme verbotener Substanzen kann einen Dopingverstoß darstellen. Die NADA rät Leistungssportler:innen deshalb, zur Sicherheit ganz auf Cannabis- und Hanf-Produkte zu verzichten. [12] Im Krankheitsfall kann für Cannabis auf Rezept unter strengen Voraussetzungen eine medizinische Ausnahmegenehmigung (TUE) beantragt werden. [12]
Die Vorteile von Cannabis im Sport – realistisch betrachtet
Fassen wir zusammen. THC und Sport sind keine gute Kombination, wenn es um Leistung geht: Die Studienlage zeigt keine oder eher negative Effekte auf Ausdauer und Kraft, dazu kommen Belastungen für Herz-Kreislauf und Koordination. [2, 6, 7] CBD ist der interessantere Kandidat, vor allem für Schlaf, Schmerzlinderung und Regeneration – doch die Beweise sind noch vorläufig und stammen oft aus Tierversuchen. [3, 9]
Spannend ist die Erkenntnis, dass unser Körper mit dem Endocannabinoid-System längst ein eigenes „Cannabis-System" besitzt, das den Runner's High erzeugt. [4, 5] Sport wirkt hier also auf ganz natürliche Weise.
Und für alle mit Wettkampfambitionen bleibt die wichtigste Botschaft simpel: Auf der Dopingliste steht THC weiterhin ganz oben – unabhängig davon, was in Deutschland legal ist. [12]
Quellen
[1] Cabral, S. (2023, 27. Juli). Kevin Durant says 'everybody does' cannabis in NBA. BBC News.
[2] Burr, J. F., Cheung, C. P., Kasper, A. M., Gillham, S. H., & Close, G. L. (2021). Cannabis and athletic performance. Sports Medicine, 51(Suppl. 1), 75–87.
[3] McCartney, D., Benson, M. J., Desbrow, B., Irwin, C., Suraev, A., & McGregor, I. S. (2020). Cannabidiol and sports performance: A narrative review of relevant evidence and recommendations for future research. Sports Medicine – Open, 6(1), Article 27.
[4] Fuss, J., Steinle, J., Bindila, L., Auer, M. K., Kirchherr, H., Lutz, B., & Gass, P. (2015). A runner's high depends on cannabinoid receptors in mice. Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, 112(42), 13105–13108.
[5] Siebers, M., Biedermann, S. V., & Fuss, J. (2023). Do endocannabinoids cause the runner's high? Evidence and open questions. The Neuroscientist, 29(3), 352–369.
[6] Cheung, C. P., Baker, R. E., Coates, A. M., & Burr, J. F. (2024). Cannabis containing THC impairs 20-min cycling time trial performance irrespective of the method of inhalation. Journal of Applied Physiology, 136(3), 583–591.
[7] Okudaye, N. I., & Nwabuwe, S. N. (2025). Cannabis use and athletic performance: Implications for health education and sports medicine. Journal of Social Science and Human Research Studies, 1(4), 143–150.
[8] Rojas-Valverde, D., & Fallas-Campos, A. (2023). Cannabidiol in sports: Insights on how CBD could improve performance and recovery. Frontiers in Pharmacology, 14, Article 1210202.
[9] Isenmann, E., Veit, S., Starke, L., Flenker, U., & Diel, P. (2021). Effects of cannabidiol supplementation on skeletal muscle regeneration after intensive resistance training. Nutrients, 13(9), Article 3028.
[10] Chen, S., Lee, Y.-B., Song, M.-Y., Lim, C., Cho, H., Shim, H. J., Kim, J.-S., Park, B.-H., Kim, J.-K., & Bae, E. J. (2025). Cannabidiol reshapes the gut microbiome to promote endurance exercise in mice. Experimental & Molecular Medicine, 57(2), 489–500.
[11] Westin, A. A., Mjønes, G., Burchardt, O., Fuskevåg, O. M., & Slørdal, L. (2014). Can physical exercise or food deprivation cause release of fat-stored cannabinoids? Basic & Clinical Pharmacology & Toxicology, 115(5), 467–471.
[12] Nationale Anti Doping Agentur Deutschland. (2026, Januar). Infoblatt: Cannabis und Hanfprodukte im Sport. https://www.nada.de/fileadmin/nada/SERVICE/Downloads/Infoblaetter/2026_Infoblatt_Cannabis.pdf
























