Kurz gesagt: Cannabis ist kein Mittel gegen Brustkrebs. In Zellkulturen und Tierversuchen können Cannabinoide wie THC und CBD Brustkrebszellen bremsen, doch klinische Studien, die eine Wirkung gegen den Tumor beim Menschen belegen, fehlen bislang [2, 3]. Eine neue Laborstudie von 2026 zeigt einen spannenden Ansatz, der aber nicht an Patientinnen getestet ist [4]. Etabliert ist der Einsatz hingegen bei Begleitbeschwerden: THC-Wirkstoffe wie Dronabinol werden gegen Übelkeit und Erbrechen bei Chemotherapie eingesetzt [5]. Weil Cannabinoide mit Krebsmedikamenten wechselwirken können, gehört jede Anwendung in ärztliche Hände. Und: Eine Cannabis-Therapie ersetzt nie die Krebstherapie [2].
Endocannabinoid-System: Was hat es mit Brustkrebs zu tun?
Warum Forschende Cannabis überhaupt mit Krebs in Verbindung bringen, zeigt ein kurzer Blick in unser Inneres. Unser Körper besitzt ein eigenes Signalnetz, das Endocannabinoid-System. Es besteht aus zwei Hauptrezeptoren, CB1 und CB2, aus körpereigenen Botenstoffen wie Anandamid und 2-AG sowie aus Enzymen, die diese Stoffe bilden und wieder abbauen [4]. Man kann es sich als Schlüssel-Schloss-System vorstellen: Die Rezeptoren sind die Schlösser, die Botenstoffe die passenden Schlüssel. Beteiligt ist das System unter anderem an Appetit, Tag-Nacht-Rhythmus, Entzündungen, Stress, Schmerz und Fortpflanzung [5].
CB1 sitzt vor allem im Gehirn und im Nervensystem, CB2 vor allem auf Zellen des Immunsystems [5]. THC (Tetrahydrocannabinol) aktiviert beide Rezeptoren; über CB1 entsteht der Rausch. CBD (Cannabidiol) bindet nur schwach an die Rezeptoren, berauscht nicht und könnte einige THC-Effekte wie Angst, Hunger oder Herzrasen sogar abschwächen [5].
Und der Brustkrebs? In Brusttumoren fanden Forschende weniger CB1 als in gesundem Brustgewebe, CB2 war in allen untersuchten Tumoren stärker vertreten als CB1 [1]. Besonders häufig ist CB2 bei HER2-positiven Tumoren: Dort ist es in rund 90 Prozent der Fälle nachweisbar und mit einer ungünstigeren Prognose verbunden [5]. Das System ist also an der Erkrankung beteiligt. Ob das Cannabis aber zum Freund oder Feind macht, ist damit noch nicht gesagt.
Brustkrebs ist nicht gleich Brustkrebs
Wichtig für alles Weitere: Brustkrebs wird nach Merkmalen der Tumorzellen in Untergruppen eingeteilt [5]:
- Hormonrezeptor-positiv (luminal): Die Zellen tragen Rezeptoren für Östrogen. Mit 60 bis 73 Prozent die häufigste Form [5], behandelt unter anderem mit Tamoxifen [4].
- HER2-positiv: Die Zellen tragen besonders viel des Wachstumsrezeptors HER2; 12 bis 20 Prozent, oft aggressiv [5].
- Triple-negativ: weder Hormonrezeptoren noch HER2; 15 bis 20 Prozent, meist besonders aggressiv [5]. Lange gab es dafür als medikamentöse Behandlung nur die Chemotherapie [1].
Cannabis gegen Krebs: Was zeigen Labor- und Tierstudien?
Die kurze Antwort: erstaunlich viel – allerdings wirklich fast ausschließlich in der Petrischale und im Tiermodell. Dort konnten Cannabinoide Krebszellen in den programmierten Zelltod (Apoptose) treiben, ihre Teilung bremsen, die Bildung neuer Blutgefäße für den Tumor hemmen und die Streuung erschweren [5]. Die meisten Untersuchungen betreffen den triple-negativen Brustkrebs; Zellen ohne Östrogenrezeptor scheinen empfindlicher auf Cannabinoide zu reagieren [5].
Forschende aus dem Iran haben 2025 einen großen Überblick veröffentlicht: Sie haben 34 Studien zu CBD und Brustkrebs aus den Jahren 1998 bis 2025 gesammelt und ausgewertet [3]. Fast alle davon wurden an Zellen im Labor oder an Tieren gemacht, nicht an Menschen. Wie deutlich die Effekte im Tierversuch ausfallen können, zeigt ein Beispiel: Bei Mäusen bremsten künstlich hergestellte Cannabinoide das Wachstum der Tumoren um 40 bis 50 Prozent. In der Lunge bildeten sich 65 bis 80 Prozent weniger Metastasen [3].
Die Kehrseite: Dosis, Immunsystem, Übertragbarkeit
Cannabinoide zeigen allerdings eine sogenannte biphasische, also dosisabhängige Wirkung: Niedrige Konzentrationen förderten in manchen Versuchen das Zellwachstum, erst höhere bremsten es [5]. In einigen Studien regte THC das Wachstum hormonrezeptor-positiver Brustkrebszellen sogar an [5]. Bei Mäusen führte THC zu früher auftretenden, größeren Tumoren und mehr Lungenmetastasen – vermutlich, weil es die Immunabwehr gegen den Tumor dämpfte [1].
Hinzu kommt: Im Zellversuch werden oft Konzentrationen eingesetzt, die im Körper kaum erreichbar sind [2]. Unterm Strich: Was in der Petrischale wirkt, muss im Körper einer Patientin noch lange nicht wirken.
Neue Studie aus 2026: Kann THC Brustkrebszellen „umprogrammieren“?
Im August 2026 hat ein Forschungsteam aus Madrid eine Studie veröffentlicht, die viel Aufmerksamkeit bekommt. Sie erschien im Fachjournal Communications Biology und verfolgt einen ungewöhnlichen Ansatz [4].
Die meisten Krebstherapien setzen darauf, Krebszellen zu zerstören. Chemotherapie und Bestrahlung greifen vor allem Zellen an, die sich teilen. Das Problem: Übrig bleiben dann oft die zähesten und aggressivsten Krebszellen [4]. Manche Tumorzellen sind außerdem sehr wandlungsfähig. Sie können sich in einen unreifen Zustand zurückverwandeln, ähnlich wie Stammzellen. Dann teilen sie sich leichter, wandern eher aus und sind schwerer zu behandeln [4]. Das Madrider Team wollte die Krebszellen deshalb nicht abtöten, sondern in einem reifen, ruhigen Zustand festhalten [4]. Man könnte auch sagen: Die Zellen sollen „erwachsen“ werden.
Was die Forschenden gemacht haben
Das Team arbeitete mit sogenannten Organoiden. Das sind winzige Mini-Tumoren, die im Labor dreidimensional wachsen. Sie stammten aus Brusttumoren von Mäusen und aus Gewebeproben von Patientinnen [4]. Vier Tage lang bekamen die Mini-Tumoren THC in einer sehr kleinen Menge, danach nicht mehr. Frühere Studien hatten meist viel höhere Mengen eingesetzt, um Krebszellen direkt zu schädigen [4]. Das kam heraus:
- Die Zellen wurden „ruhiger“: Sie wechselten dauerhaft in einen reiferen Zustand. Sie wanderten seltener aus und konnten sich schlechter selbst vermehren [4].
- Im Tierversuch wuchsen die Tumoren langsamer: Die Forschenden setzten die vorbehandelten Mini-Tumoren Mäusen ein und beobachteten sie 100 Tage lang. Tumoren entstanden später, wuchsen langsamer und waren weniger aggressiv. In einem weiteren Versuch bildeten sich weniger Metastasen in der Lunge [4].
- Der Effekt war stabil: Er hielt auch dann, wenn die Forschenden die Krebszellen gezielt reizten, aggressiver zu werden [4].
- Ein Krebsmedikament wirkte besser: Die Zellen bildeten mehr Andockstellen für das Hormon Östrogen. Dadurch sprachen sie im Labor besser auf Tamoxifen an, ein gängiges Medikament gegen hormonabhängigen Brustkrebs. Widerstandsfähige Zellen wuchsen seltener nach [4].
Wie aussagekräftig ist die Studie?
So vielversprechend das klingt: Behandelt wurde in dieser Studie kein einziger Mensch. Die Versuche mit Patientinnengewebe nennen die Autoren selbst vorläufig; der Tamoxifen-Versuch beruht auf Proben von drei Frauen [4]. Zudem zeigte sich der Effekt nur in dreidimensionalen Kulturen, nicht in flachen Zellschichten, und hohe THC-Dosen wirkten schlicht zellschädigend [4]. Ob sich das auf Patientinnen übertragen lässt, ist offen. Keinesfalls lässt sich daraus ableiten, dass Cannabis-Konsum Brustkrebs behandelt oder ihm vorbeugt.
Cannabis bei Krebs: Wobei kann medizinisches Cannabis helfen?
Gegen Tumoren selbst ist Cannabis Zukunftsmusik, bei Begleitbeschwerden spielt es aber schon heute eine Rolle. Behandlungen gegen Brustkrebs können Schmerzen, Übelkeit, Erschöpfung, Appetitlosigkeit und Schlafstörungen verursachen, die die Lebensqualität stark einschränken [2]. Cannabinoide werden in der Medizin unter anderem bei Schmerzen, Schlafstörungen, Depressionen und Erbrechen angewendet [5] und können den Appetit anregen [2].
Übelkeit und Erbrechen bei Chemotherapie
In die Krebsmedizin kamen Cannabinoide ursprünglich, um Nebenwirkungen der Chemotherapie zu lindern [5]. Dronabinol und Nabilon, zwei synthetisch hergestellte THC-Wirkstoffe, werden gegen Übelkeit und Erbrechen bei Chemotherapie eingesetzt [5]. In klinischen Studien bei verschiedenen Krebsarten erwiesen sie sich insgesamt als gut verträglich [5].
Schmerzen und Nervenschäden
Das Chemotherapeutikum Paclitaxel kann schmerzhafte Nervenschäden verursachen (periphere Neuropathie). In Mausmodellen linderten CBD oder eine Kombination aus CBD und THC diese Beschwerden [2], und auch klinische Daten deuten auf einen Nutzen hin [1]. In einer Pilotstudie mit Brustkrebspatientinnen unter Hormontherapie verringerte CBD bei einem Teil der Teilnehmerinnen die stärksten Schmerzen spürbar [2]. Allerdings rät die internationale Fachgesellschaft für supportive Krebsmedizin MASCC davon ab, Cannabinoide als zusätzliches Schmerzmittel bei Krebsschmerzen einzusetzen [1].
Angst vor Untersuchungen: Was eine Studie mit CBD zeigt
Etwa jede vierte bis fünfte erwachsene Person in Krebsbehandlung hat eine behandlungsbedürftige Angst [6]. Forschende in Boston haben untersucht, ob CBD die Angst vor Kontrolluntersuchungen lindert [6]: 50 Frauen mit fortgeschrittenem Brustkrebs erhielten vor einer CT- oder PET-Untersuchung einmalig 400 Milligramm eines in den USA zugelassenen CBD-Präparats oder ein Scheinmedikament (Placebo). Wer was bekam, wussten weder die Teilnehmerinnen noch das Studienteam [6].
Das Ergebnis war gemischt: Vor der Einnahme waren beide Gruppen etwa gleich ängstlich. Danach ging die Angst in beiden Gruppen zurück, auch bei den Frauen mit Placebo. In der CBD-Gruppe fiel der Rückgang zwar etwas stärker aus, der Unterschied war aber statistisch nicht bedeutsam. Damit hat die Studie ihr eigentliches Ziel verfehlt [6]. Vergleicht man allerdings, wie ängstlich die Frauen zwei bis vier Stunden nach der Einnahme waren, schnitt die CBD-Gruppe deutlich besser ab [6]. Schwere Nebenwirkungen gab es nicht. Das Forschungsteam wertet das als Hinweis auf eine mögliche angstlösende Wirkung, die größere Studien nun bestätigen müssen [6].
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Hormontherapie: weniger Nebenwirkungen unter Tamoxifen?
Bis zu 40 Prozent der Patientinnen brechen eine Tamoxifen-Therapie wegen Nebenwirkungen ab [2]. In einer kleinen Studie berichteten Frauen, die zusätzlich CBD-Öl nahmen, über weniger Hitzewallungen und Gelenkschmerzen sowie eine bessere Lebensqualität. Der Spiegel des aktiven Tamoxifen-Wirkstoffs sank nur leicht und blieb im wirksamen Bereich [2]. Größere Studien stehen aus.
Cannabis-Therapie und Chemotherapie: Welche Risiken gibt es?
So berechtigt die Hoffnung bei Begleitbeschwerden ist: Cannabis ist kein harmloser Zusatz.
Wechselwirkungen mit Krebsmedikamenten
THC, CBD und Cannabinol hemmen bestimmte Leberenzyme aus der sogenannten CYP-Familie, CBD am stärksten [2]. Über genau diese Enzyme werden auch Chemotherapeutika wie Docetaxel, Doxorubicin und Paclitaxel teilweise abgebaut. Die Folge: Medikamente können langsamer ausgeschieden werden, ihre Verträglichkeit kann sich verändern [2]. Außerdem kann CBD dosisabhängig die Leberwerte erhöhen [2].
Mal Verstärker, mal Bremse
In Zellversuchen verstärkte CBD die Wirkung mancher Chemotherapeutika, in anderen schwächte es sie ab: So verringerte CBD bei triple-negativen Zellen unter bestimmten Bedingungen die Wirkung von Cisplatin, und eine höhere CBD-Dosis wirkte zusammen mit Doxorubicin gegenläufig [2]. Solche Wechselwirkungen sind schwer vorherzusagen [2].
Hinweise aus der Immuntherapie
Bei anderen Krebsarten könnte Cannabis die Immuntherapie beeinträchtigen: In einer Auswertung von 140 Patient:innen mit Melanom, Lungen- oder Nierenkrebs sprachen 37,5 Prozent auf das Immuntherapeutikum Nivolumab an, unter zusätzlichem Cannabiskonsum dagegen nur 15,9 Prozent [1]. Für Brustkrebs fehlen vergleichbare Studien [2]. Weil Cannabinoide das Immunsystem dämpfen können, ist trotzdem Vorsicht geboten [1].
Erhöht Cannabis das Brustkrebsrisiko?
Die ehrliche Antwort: ungeklärt – mit Hinweisen, die man ernst nehmen sollte. Eine US-Studie von 2025 hat Krebsregisterdaten der Jahre 2000 bis 2019 ausgewertet [7]. Bei Frauen zwischen 20 und 34 Jahren stiegen die Brustkrebsraten in US-Bundesstaaten, die Cannabis legalisiert hatten, schneller als in Staaten ohne Legalisierung: um durchschnittlich 1,3 statt 0,7 Prozent pro Jahr [7]. Am deutlichsten war der Zusammenhang beim triple-negativen Brustkrebs. In Kanada, wo Cannabis früher und landesweit legalisiert wurde, stiegen die Zahlen noch stärker [7]. Die Autor:innen halten Cannabis deshalb für einen möglichen Mitverursacher [7].
Doch zwei Kurven, die gemeinsam steigen, beweisen noch keine Ursache. Die Studie konnte nicht erfassen, ob und wie viel die erkrankten Frauen selbst konsumiert haben. Einflüsse wie Rauchen, hormonelle Verhütung oder familiäre Vorbelastung blieben unberücksichtigt, wie die Autor:innen selbst betonen [7]. Andere Arbeiten deuten sogar darauf hin, dass Cannabis das Fortschreiten von Brustkrebs bremsen könnte [7]. Unterm Strich: Ein Schutz durch Cannabis ist nicht belegt, ein erhöhtes Risiko nicht ausgeschlossen [1].
Klinische Studien: Warum die Beweise beim Menschen fehlen
Der entscheidende Schritt fehlt: große klinische Studien, in denen Patientinnen per Zufall ein Cannabinoid oder ein Placebo erhalten [3]. Eine Übersichtsarbeit von 2026 kommt zu dem Schluss, dass derzeit keine Kombination aus Cannabinoiden und Brustkrebstherapie reif für den klinischen Einsatz ist. Es fehlen Daten zur langfristigen Sicherheit und zu Wechselwirkungen; zur Kombination mit HER2-Therapien wie Trastuzumab gibt es gar keine Untersuchungen [2]. Und für die Annahme vieler Patientinnen, Cannabinoide könnten ihren Brustkrebs heilen, gibt es derzeit keine klinischen Daten, die das belegen [1].
Was bedeutet das für Cannabis-Patientinnen mit Brustkrebs?
Für Betroffene heißt das:
- Cannabis ist keine Alternative zur Krebsbehandlung: Operation, Bestrahlung, Chemo-, Hormon-, zielgerichtete und Immuntherapie bleiben die Grundlage [2]. Cannabis ersetzt keine davon.
- Offen sprechen: Wer Cannabis oder CBD nutzt oder nutzen möchte, sollte das Behandlungsteam wegen möglicher Wechselwirkungen informieren [2].
- Keine Selbstmedikation: In einer ärztlich begleiteten Therapie legen Ärztin oder Arzt Präparat, THC- und CBD-Gehalt sowie Dosis fest.
- Beschwerden ansprechen: Ob eine Cannabis-Therapie, etwa gegen Übelkeit, infrage kommt, entscheidet die Ärztin oder der Arzt im Einzelfall.
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Spannende Forschung, aber kein Mittel gegen Krebs
Cannabis und Brustkrebs – das ist ein Thema zwischen wissenschaftlicher Neugier und gefährlichem Wunschdenken. Im Labor bremsen Cannabinoide Brustkrebszellen, und die Madrider Studie von 2026 zeigt einen originellen Weg über den CB2-Rezeptor. Beim Menschen ist eine Wirkung gegen den Krebs nicht belegt, und ob Cannabis das Erkrankungsrisiko beeinflusst, ist offen. Bei Begleitbeschwerden wie Übelkeit und Erbrechen kann medizinisches Cannabis dagegen eine Option sein.
Wer Cannabis oder CBD während der Krebstherapie nutzen möchte, sollte das nie auf eigene Faust tun. Die Hoffnung hat ihren Platz in der Forschung – die Behandlung gehört in ärztliche Hände.
Quellen
[1] Dobovišek, L., Borštnar, S., Debeljak, N., & Kranjc Brezar, S. (2024). Cannabinoids and triple-negative breast cancer treatment. Frontiers in Immunology, 15, 1386548. https://doi.org/10.3389/fimmu.2024.1386548
[2] Bizjak, A., Potočnik, U., & Čelešnik, H. (2026). Cannabinoids in combination with conventional breast cancer therapies: Mechanistic insights and the gap to clinical translation. Cancers, 18(5), 761. https://doi.org/10.3390/cancers18050761
[3] Esmaeli, M., Dehghanpour Dehabadi, M., & Khaleghi, A. A. (2025). Cannabidiol as a novel therapeutic agent in breast cancer: Evidence from literature. BMC Cancer, 25, 772. https://doi.org/10.1186/s12885-025-14175-z
[4] Martínez-Illescas, N. G., Quezada-Gutiérrez, C., Pérez-García, G., Martín-Zapater, E., Mañes-García, J., Rubert-Hernández, M., Alonso-Colmenar, L. M., Hernández, C., Benito-León, M., Pérez-Martín, C., Zarco-Cuadrillero, Á., Piedrafita, G., Caleiras, E., Muñoz-Ruiz, M., Payo-Payo, A., Frías-Aldeguer, L., Sánchez, C., Balcells-Camps, M., Edelman, E. R., … Salazar-Roa, M. (2026). Transient CB2R modulation durably restricts breast cancer plasticity by stabilizing a luminal like cell identity. Communications Biology. Advance online publication. https://doi.org/10.1038/s42003-026-10837-1
[5] Almeida, C. F., Teixeira, N., Correia-da-Silva, G., & Amaral, C. (2022). Cannabinoids in breast cancer: Differential susceptibility according to subtype. Molecules, 27(1), 156. https://doi.org/10.3390/molecules27010156
[6] Nayak, M. M., Chai, P., Catalano, P. J., Pirl, W. F., Tulsky, J. A., Tung, S. C., Lin, N. U., Andrade, N., Johns, S., Vaz, C., Hughes, M., & Braun, I. M. (2024). Cannabidiol for scan-related anxiety in women with advanced breast cancer: A randomized clinical trial. JAMA Network Open, 7(12), e2450391. https://doi.org/10.1001/jamanetworkopen.2024.50391
[7] Johnson, R. H., Speckhart, A., Chien, F., & Bleyer, A. (2025). Emerging evidence links cannabis use to increased risk of breast and testicular cancer in young Americans. Academia Oncology, 2. https://doi.org/10.20935/AcadOnco7758






















