ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) beeinträchtigt vor allem Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und emotionales Gleichgewicht. Im Alltag zeigt sich das oft in Form von innerer Unruhe, leichter Ablenkbarkeit und Problemen, Aufgaben zu planen und umzusetzen. Viele Betroffene sind in Behandlung, nehmen Medikamente oder nutzen Verhaltenstherapie. Und doch bleibt bei manchen das Gefühl, nicht ausreichend entlastet zu sein. Deshalb richtet sich der Blick zunehmend auf eine ergänzende Option: Cannabis auf Rezept. In diesem Artikel erfährst du, warum einige ADHS-Patient:innen Cannabis als hilfreich erleben, wann Ärzt:innen ein Cannabis-Rezept ausstellen dürfen und was aktuelle Studien zu dem Thema sagen.
Kurz gesagt: Cannabis ist kein Standardmittel bei ADHS, kann aber ärztlich begleitet als ergänzende Therapie eingesetzt werden – vor allem dann, wenn herkömmliche Medikamente nicht ausreichend wirken oder nicht vertragen werden. Cannabinoide wie THC und CBD können Symptome wie Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität oder emotionale Reizbarkeit beeinflussen, doch die wissenschaftliche Evidenz dafür ist bislang noch begrenzt. Deshalb erfordert eine Cannabistherapie besondere Sorgfalt: Sorte, Dosierung und Wirkstoffverhältnis müssen individuell angepasst werden, und die Entscheidung darüber liegt ausschließlich bei Ärzt:innen.
Was ist eigentlich ADHS?
ADHS – Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung – ist eine neuroentwicklungsbedingte Störung, die in der Kindheit beginnt und bis ins Erwachsenenalter fortbestehen kann. Sie zeigt sich nicht allein in Unaufmerksamkeit oder Hyperaktivität, sondern in einer grundlegenden Schwierigkeit, Aufmerksamkeit, Impulse und Emotionen zu regulieren. Betroffene schweifen ab, fühlen sich innerlich getrieben oder schnell überfordert. Nicht aus Willensschwäche, sondern weil zentrale Steuerungsfunktionen des Gehirns anders arbeiten. Typisch ist zudem eine stärkere Orientierung an unmittelbaren, kleinen Belohnungen statt an langfristigen Zielen.
Häufige Symptome sind etwa:
- Schwierigkeiten, sich längere Zeit zu konzentrieren oder bei einer Aufgabe zu bleiben
- Vergesslichkeit und Desorganisation, Dinge verlieren, Termine verpassen
- Innere Unruhe, motorische Rastlosigkeit oder übermäßiges Reden
- Impulsives Handeln: vorschnelles Sprechen, Unterbrechen, riskante Entscheidungen
- Emotionale Instabilität: Reizbarkeit, schnelle Stimmungswechsel, geringe Frustrationstoleranz
Für eine Diagnose müssen diese Symptome über mindestens sechs Monate bestehen, vor dem zwölften Lebensjahr auftreten und den Alltag deutlich beeinträchtigen.

Kann ich mir medizinisches Cannabis gegen ADHS verschreiben lassen?
ADHS-Patient:innen können sich in Deutschland unter bestimmten Voraussetzungen medizinisches Cannabis verschreiben lassen. Dank der Gesetzesänderung hin zum neuen Medizinal-Cannabisgesetz (CanG), das im April 2024 in Kraft getreten ist, wurden einige bürokratische Hürden abgebaut. Insbesondere wurde Cannabis aus dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) entfernt, was bedeutet, dass für die Verschreibung keine speziellen Betäubungsmittelrezepte mehr notwendig sind. Ein normales ärztliches Rezept reicht jetzt aus, um Cannabis als Medikament zu erhalten. Das stellt es auf eine Stufe mit zum Beispiel hochdosiertem Ibuprofen.
Die Anforderung, dass Mediziner:innen alternative Therapien prüfen, bevor sie Cannabis bei ADHS verschreiben, ist jedoch bestehen geblieben. Medizinische Cannabisprodukte und Cannabisblüten sind also eine Therapieoption, die zum Einsatz kommt, wenn andere Behandlungen nicht erfolgreich waren oder zu starke Nebenwirkungen hatten. Ob Patient:innen die Voraussetzungen für eine Therapie mit medizinischem Cannabis erfüllen, liegt immer im Ermessen der behandelnden Ärzte und Ärztinnen.
Welcher Arzt darf Cannabis bei ADHS verschreiben?
In Deutschland darf grundsätzlich jede approbierte Ärztin beziehungsweise jeder approbierte Arzt medizinisches Cannabis verschreiben, sofern eine medizinische Indikation besteht und andere anerkannte Therapien keine ausreichende Wirkung zeigen. In der Praxis wenden sich Patient:innen jedoch häufig an Fachärzt:innen für Neurologie, Psychiatrie/Psychotherapie oder an Hausärzt:innen mit Erfahrung in der Cannabinoid-Therapie – insbesondere bei Erkrankungen wie ADHS, bei denen neben der Aufmerksamkeit auch emotionale und kognitive Prozesse betroffen sind.
Zudem hat sich ein weiterer Zugang etabliert: spezialisierte Telemedizinanbieter, die sich auf Cannabistherapien spezialisiert haben. Ärzt:innen prüfen zum Beispiel über einen Online-Fragebogen oder eine Videosprechstunde die medizinische Vorgeschichte und stellen – sofern eine geeignete Indikation vorliegt – ein Cannabis-Rezept aus. Die Entscheidung über Nutzen, Sorte und Dosierung liegt ausschließlich beim behandelnden Arzt oder bei der behandelnden Ärztin.
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So könnte Cannabis bei ADHS-Symptomen helfen
Cannabis wird von einigen ADHS-Betroffenen als Mittel zur Linderung von Symptomen genutzt, obwohl die Forschung in diesem Bereich noch begrenzt ist. Die potenzielle Wirkung von Cannabis bei ADHS hängt mit den Cannabinoiden zusammen, insbesondere mit THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol), die unterschiedliche Effekte im Körper auslösen können.
THC kann den Dopamin-Spiegel im Gehirn beeinflussen. Da ADHS häufig mit einem Dopaminmangel in Verbindung gebracht wird, könnte THC theoretisch dazu beitragen, diesen Neurotransmitter auszugleichen. Einige Betroffene berichten, dass sie sich nach der Einnahme von THC fokussierter und weniger impulsiv fühlen. Allerdings kann THC auch die Angst verstärken und zu unerwünschten Cannabis-Nebenwirkungen führen, was gerade bei ADHS problematisch sein kann.
Im Gegensatz zu THC hat CBD keine psychoaktiven Effekte und könnte bei ADHS helfen, indem es die innere Unruhe reduziert. CBD wirkt beruhigend und könnte möglicherweise helfen, Stress und Schlafprobleme zu lindern, die bei ADHS häufig auftreten.
Ein Teil der ADHS-Patient:innen greift daher zu Cannabis, um Symptome zu kontrollieren oder Nebenwirkungen klassischer Medikamente – etwa Schlafprobleme, Appetitlosigkeit oder Nervosität – abzumildern. Die Erfahrungen reichen von innerer Ruhe und besserem Fokus bis hin zu gegenteiligen Effekten. Umso wichtiger ist eine ärztlich begleitete und individuell angepasste Anwendung.
Mögliche Vorteile einer Cannabis-Therapie bei ADHS
- Reduzierte Impulsivität: Einige Studien deuten darauf hin, dass Cannabinoide dabei helfen können, impulsives Verhalten zu verringern, indem sie die emotionale Stabilität verbessern.
- Verbesserte Fokussierung: Einige ADHS-Betroffene berichten, dass sie sich mit Cannabis besser konzentrieren können, da es ihre Hyperaktivität und ablenkenden Gedanken reduziert.
- Angst- und Stressabbau: CBD könnte dazu beitragen, die innere Unruhe und den Stress zu mildern, die bei ADHS oft auftreten.
Aktuelle Studienlage: Kann eine Cannabinoid-Therapie ADHS-Symptome lindern?
Das Interesse an Cannabis als potenzieller Hilfe bei ADHS wächst – vor allem im digitalen Raum. Viele Betroffene tauschen in Foren und sozialen Netzwerken ihre positiven Erfahrungen mit Cannabis aus. Eine Analyse solcher Diskussionen im Jahr 2016 zeigte, dass Cannabis dort häufig als unterstützende Therapie bei ADHS beschrieben wird.
Eine Untersuchung am King’s College London aus dem Jahr 2017 lieferte erste Hinweise darauf, dass Cannabis möglicherweise bei der Behandlung von ADHS-Symptomen helfen könnte. In einer kleinen Studie erhielten die Teilnehmer:innen über sechs Wochen entweder das Cannabis-Mundspray Sativex oder ein Placebo. Diejenigen, die das Spray nutzten, berichteten von spürbaren Verbesserungen ihrer Hyperaktivität und Impulsivität, ohne dass ihre geistigen Fähigkeiten darunter litten.
Auch legen einige Studien nahe, dass bestimmte Cannabinoide hilfreich sein könnten. Eine Untersuchung von 2020 deutete darauf hin, dass ADHS-Patient:innen, die höhere Dosen von Cannabinoiden wie CBD einnahmen, ihre reguläre Medikation teilweise reduzieren konnten. Doch diese Ergebnisse sollten mit Vorsicht betrachtet werden, da die Studiengröße zu klein war, um allgemeingültige Schlüsse zu ziehen.
Obwohl es einige vielversprechende Studien zu den möglichen positiven Effekten von Cannabis bei ADHS gibt, bleibt die Forschungslage in diesem Bereich bisher lückenhaft. Eine umfassende Analyse von 20 Studien aus dem Jahr 2023 kam zu dem Schluss, dass die Evidenz für die Wirksamkeit von Cannabis bei der Behandlung psychischer Erkrankungen, einschließlich ADHS, weiterhin nicht ausreichend ist. Es bleibt unklar, ob Cannabiskonsum bei ADHS-Betroffenen vorteilhafte oder schädliche Wirkungen haben kann, insbesondere in Bezug auf süchtig machende Effekte und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.
Ist ADHS ein Risikofaktor für problematischen Cannabiskonsum?
Menschen mit ADHS haben ein deutlich erhöhtes Risiko, problematisch Cannabis zu konsumieren oder eine Cannabis-Sucht zu entwickeln. Studien zeigen, dass sie häufiger und früher zu Substanzen wie Cannabis, Nikotin oder Alkohol greifen als Menschen ohne ADHS. Die Wahrscheinlichkeit, eine Cannabisgebrauchsstörung zu entwickeln, liegt etwa 1,5-mal höher, insgesamt ist das Risiko für irgendeine Form von Suchterkrankung mehr als zweieinhalbmal so hoch.
Fachleute führen diese erhöhte Anfälligkeit auf mehrere Faktoren zurück: Impulsivität, ein verändertes Belohnungssystem im Gehirn, emotionale Überforderung sowie den Versuch, innere Unruhe, Schlafprobleme oder Konzentrationsschwierigkeiten eigenständig zu lindern. Ein Mechanismus, den man als Selbstmedikation bezeichnet.
Wie viele Cannabiskonsument:innen tatsächlich ADHS haben, ist wissenschaftlich nicht eindeutig beziffert. Klar ist jedoch: Unter Menschen, die wegen einer Substanzgebrauchsstörung behandelt werden, hat fast jede vierte Person auch ADHS – in vielen Fällen, ohne jemals zuvor diagnostiziert worden zu sein.
ADHS gilt damit als relevanter Risikofaktor für problematischen Cannabiskonsum. Nicht, weil Betroffene leichtfertig konsumieren, sondern weil sie häufiger nach Mitteln suchen, um innere Anspannung und mentale Überforderung zu dämpfen.
FAQ
Was beruhigt bei ADHS?
Bei ADHS können Medikamente wie Stimulanzien oder nicht-stimulierende Mittel helfen, die Symptome zu beruhigen. Verhaltenstherapie zielt darauf ab, Impulse zu kontrollieren und beruhigende Techniken zu erlernen. Regelmäßige Bewegung kann überschüssige Energie abbauen und die Konzentration fördern. Achtsamkeitsübungen und Meditation unterstützen die mentale Beruhigung. Ein strukturierter Alltag mit klaren Routinen hilft, Überforderung zu vermeiden, was besonders wichtig ist bei ADHS. ADHS kann durch eine ausgewogene Ernährung positiv beeinflusst werden, was das allgemeine Wohlbefinden verbessert. Einige Menschen berichten, dass auch Cannabis ihnen hilft, sich zu entspannen und ihre Symptome besser zu kontrollieren. Vor allem Cannabinoide wie CBD (Cannabidiol) werden oft mit beruhigenden Effekten in Verbindung gebracht.
Was kann ADHS verschlimmern?
ADHS verstärkt sich nicht von allein. Bestimmte Faktoren können Symptome deutlich verschärfen. Dazu gehören vor allem chronischer Stress, Schlafmangel und fehlende Tagesstruktur. Wer dauerhaft unter Druck steht, wenig schläft oder ohne feste Routinen lebt, erlebt häufiger Konzentrationsprobleme, emotionale Überforderung und innere Unruhe.
Auch Überstimulation durch digitale Medien, multitaskingreicher Alltag oder ständige Ablenkungen können das Gehirn zusätzlich überfordern. Unbehandelte Begleiterkrankungen – etwa Angststörungen, Depressionen oder Suchtverhalten – verstärken die Symptome ebenfalls und überlagern sie oft. Hinzu kommen äußere Faktoren wie Konflikte im sozialen Umfeld, Leistungsdruck, Reizüberflutung oder das Gefühl, ständig Erwartungen nicht zu erfüllen.
Kurz gesagt: ADHS verschlechtert sich besonders dann, wenn emotionale Belastung, fehlende Erholung und mangelnde Struktur zusammenkommen – und wenn Betroffene ohne Unterstützung bleiben.
Kann Cannabis ADHS-Patienten helfen?
Ja, in einigen Fällen könnte medizinisches Cannabis dabei helfen, Symptome bei Erkrankungen wie ADHS zu lindern. Zu den häufigsten ADHS-Symptomen zählen Unruhe, Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität. Erwachsene ADHS-Patient:innen berichten von Erfahrungen einer besseren Impulskontrolle und einem klareren Fokus. Die Wirkung hängt jedoch stark von der Sorte und Dosierung ab.
Kann man bei ADHS Cannabis verschreiben?
Ja, die Verschreibung von medizinischem Cannabis kann bei ADHS als Teil der Behandlung erfolgen, wenn herkömmliche Therapien, Behandlungen und Medikamente nicht ausreichend wirken. Voraussetzung ist eine detaillierte ärztliche Abklärung der Symptome und des Krankheitsbilds.
Wie viel kostet ein Cannabis-Rezept?
Erstrezept: 10 €
Folgerezept: 5 €
Immer wieder übernehmen wir die Kosten für dich – dann ist dein Rezept sogar kostenlos. Die aktuellen Preise findest du jederzeit auf unserer Website. Über unseren Newsletter bleibst du automatisch über Aktionen und Angebote informiert.
Welche Cannabis-Sorte ist gut bei ADHS?
Es gibt keine eindeutige Antwort darauf, welche medizinische Cannabis-Sorte bei ADHS am besten wirkt, da die Forschung begrenzt ist und Cannabis individuell unterschiedlich wirkt. Welche Sorte verschrieben wird, entscheidet immer eine Ärztin oder ein Arzt.
Was sind mögliche Nachteile einer Cannabis-Therapie bei ADHS?
Eine Cannabis-Therapie bei ADHS kann Nebenwirkungen wie Konzentrationsschwierigkeiten, Abhängigkeit und Beeinträchtigung der Gedächtnisleistung verursachen. Zudem fehlt es an umfassender Forschung zur Langzeitwirkung. Solltest du Probleme mit deinem Cannabiskonsum haben, wende dich an eine Suchtberatungsstelle – dort bekommst du Hilfe und Unterstützung.
Warum nehmen Menschen mit ADHS Drogen?
Studien zeigen: Menschen mit ADHS greifen häufiger zu Drogen als andere – nicht aus Leichtsinn, sondern oft aus einem Versuch, mit ihren Symptomen umzugehen. Viele erleben innere Unruhe, Konzentrationsschwierigkeiten, emotionale Überforderung oder ein dauerhaftes Gefühl von Anspannung. Substanzen wie Cannabis, Alkohol oder Nikotin wirken dann wie eine kurzfristige Erleichterung: Sie beruhigen, dämpfen Reize oder helfen, Gedanken zu ordnen. Fachleute sprechen von Selbstmedikation.
Hinzu kommt: ADHS geht bei 60 bis 80 Prozent der Betroffenen mit weiteren psychischen Belastungen einher – etwa Angststörungen, Depressionen oder Verhaltensproblemen. Diese erhöhen das Risiko zusätzlich. Auch bestimmte Eigenschaften der Störung selbst – Impulsivität, geringe Frustrationstoleranz und das Bedürfnis nach sofortiger Belohnung – begünstigen den Griff zu Substanzen. Das Gehirn reagiert stärker auf schnelle Belohnungen, weniger auf langfristige Ziele; Drogen liefern genau das.
Viele Betroffene starten früher mit Alkohol, Tabak oder Cannabis als Gleichaltrige und entwickeln häufiger eine Abhängigkeit. In Therapien für Suchterkrankungen zeigt sich: Fast jede vierte dort behandelte Person hat gleichzeitig ADHS – oft ohne je zuvor diagnostiziert worden zu sein.Kurz gesagt: Drogenkonsum bei ADHS ist selten Ausdruck von Rebellion, sondern meist ein Bewältigungsversuch – mit kurzfristiger Entlastung, aber langfristigen Risiken.
Kann ADHS durch Drogenkonsum entstehen?
Kurz gesagt: Drogenkonsum verursacht kein ADHS, kann aber Symptome verschlimmern.
ADHS ist eine neurobiologische Entwicklungsstörung, die in der Kindheit beginnt und nicht direkt durch Drogenkonsum verursacht wird. Die Ursachen sind genetisch und umweltbedingt. Drogenkonsum kann jedoch Symptome bei Menschen mit einer genetischen Veranlagung für ADHS verstärken. Es besteht auch ein höheres Risiko für Substanzmissbrauch bei Menschen mit ADHS. Drogen können ähnliche Symptome wie ADHS hervorrufen, aber das ist nicht gleichbedeutend mit der Entstehung von ADHS.






